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Neue Krypto-Gesetze Schweiz: Das Wichtigste in Kürze
- Die Vernehmlassung zur FINIG-Revision endete am 6. Februar 2026; die vorgeschlagenen Regeln sind noch nicht in Kraft.
- Das grundlegende Regelwerk soll nicht wesentlich geändert werden.
- Betroffen sind vor allem der Handel mit Zahlungs-Token für Kunden, die Ausgabe von Stablecoins und die Erbringung von Zahlungsdiensten.
- Für die Ausgabe von Fiat-gedeckten Stablecoins könnte eine neue, attraktive Bewilligungskategorie entstehen.
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Steht die Schweizer Krypto-Regulierung vor einem grossen Umbruch?
Nein, nicht in der Substanz. Die Schweiz hat eine umfassende Vernehmlassung zur Überarbeitung ihres Digital-Asset-Regimes durchgeführt. Die weitere Ausgestaltung im Gesetzgebungsverfahren steht noch nicht fest, klar ist jedoch bereits: Das regulatorische Grundgerüst wird nicht wesentlich verändert.
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Was ändert sich beim Handel mit Zahlungs-Token für Kunden?
Der Handel mit Zahlungs-Token im Auftrag von Kunden wird voraussichtlich strengeren Anforderungen unterliegen, möglicherweise verbunden mit einer neuen Lizenzkategorie. Noch offen ist, ob die Aufsicht weiterhin auf Ebene der Selbstregulierungsorganisationen (SRO) verbleibt oder direkt zur FINMA wechselt.
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Was ändert sich bei der Ausgabe von Stablecoins?
Die Vernehmlassungsvorlage schlägt für bestimmte Zahlungsmittel und Stablecoins eine neue Bewilligungsarchitektur vor. Ob und in welcher Form sie Gesetz wird, entscheiden Bundesrat und Parlament. Die Vorlage enthält besondere Anforderungen an Kundengeldschutz, Geldwäschereiprävention und Organisation; die endgültigen Anforderungen stehen erst nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens fest. Diese neue Kategorie könnte sich dadurch als besonders attraktives Format für die Ausgabe Fiat-gedeckter Stablecoins etablieren.
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Werden Zahlungsdienstleistungen künftig stärker reguliert?
Möglicherweise. Die Erbringung von Zahlungsdiensten könnte künftig zusätzlichen Regulierungs- und Pflichten unterliegen.
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Wie kann ich mich schon jetzt auf die neue Regulierung vorbereiten?
Auch ohne Kenntnis der endgültigen Regeln lohnt sich eine frühzeitige Auseinandersetzung mit dem eigenen Geschäftsmodell: Wer heute im Bereich Zahlungs-Token-Handel, Stablecoin-Ausgabe oder Zahlungsdienste tätig ist oder einen Markteintritt plant, sollte die eigene Struktur so ausrichten, dass sie sich an das kommende Regime anpassen lässt, statt sie später grundlegend umbauen zu müssen.
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Häufig gestellte Fragen
Wann treten die neuen Regeln voraussichtlich in Kraft? Ein konkretes Datum steht noch nicht fest – die Vernehmlassung ist Grundlage für die weitere Gesetzgebung.
Wird die FINMA künftig alle Krypto-Dienstleister direkt beaufsichtigen? Das ist noch offen. Möglich ist sowohl der Verbleib beim SRO-Modell als auch ein Wechsel zur direkten FINMA-Aufsicht.
Betrifft die Reform auch Nutzungs- und Anlage-Token? Der Fokus der bekannten Änderungen liegt auf Zahlungs-Token-Handel, Stablecoins und Zahlungsdiensten – nicht auf Nutzungs- oder Anlage-Token als solchen.
Wird es für Stablecoin-Emittenten einfacher oder schwieriger? Das Ziel ist ein passgenauerer Rahmen; ob er für ein konkretes Modell einfacher oder strenger wird, hängt von der endgültigen Gesetzesfassung ab.
Sollte ich mit meinem Projekt auf die neuen Regeln warten? Nicht zwingend. Eine vorausschauende Struktur lässt sich meist so gestalten, dass sie auch unter der neuen Regulierung Bestand hat.
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